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Sächsischer Heimatschutz Frankenhausen e.V.  (Archiv 2011)

1985 gegründet   •   57 Mitglieder   •   www.kloster-frankenhausen.de

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Unser Verein

Sächsischer Heimatschutz Frankenhausen e.V.

Unser Verein ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein mit derzeit 57 Mitglieder. Damit können wir einen einzigartigen Mitgliederzuwachs von über 50% in den letzten 5 Jahren verzeichnen. Gegründet wurde unser Verein im April 1985 und feierte im vergangenen Jahr sein 25 jähriges Bestehen.
Wir haben uns als kleiner Verein die besonders einzigartige Aufgabe gestellt, das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Zisterziensernonnenkloster Frankenhausen als regionales und überregionales Kulturgut zu erhalten, zu rekonstruieren und schrittweise einer Nutzung zuzuführen. Hierbei handelt es sich um ein geschichtsträchtiges Denkmal von hohem historischen Wert. Die Stiftungsurkunde des Klosters stammt vom 04. Mai des Jahres 1276.
Die ehemalige Klosterschule und das Witwenhaus sind komplett erhalten, aber stark sanierungsbedürftig. Der Verein hat diese beiden Gebäude inkl. der Freiflächen (ca. 4000 qm Klostergarten) für einen symbolischen Preis von der Stadtverwaltung Crimmitschau erworben und ist somit seit November 2007 rechtsmäßiger Eigentümer. Dieser Schritt war erforderlich, weil die Stadtverwaltung kein Interesse hatte und sich auch nicht in der Lage sah, dieses Kulturgut zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt ergriff unser Verein nach jahrelangen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung die Eigeninitiative.
Die denkmalgerechte Instandsetzung der ehemaligen Klosterschule und die anschließende Nutzung als Vereinshaus haben wir im August 2007 begonnen. Es wird als ein Zeichen der Initialzündung für den Beginn von nachfolgenden Erhaltungsmaßnahmen nicht nur für die Klosterschule allein, sondern für das gesamte Ensemble „Kloster Frankenhausen“ verstanden.
Die hohen Besucherzahlen von ca. 2500 zum jährlich statt findenden Osterfeuer am Ostersonntag, ca. 800 Besucher zum Männertag und ca. 1000 am jährlichen Tag des offenen Denkmals bestätigt auf sehr überzeugende Weise das öffentliche Interesse an unserem Kulturdenkmal und an unseren Vereinsaktivitäten. Ein weiterer Höhepunkt in OT Frankenhausen ist das jährliche Maibaumsetzen.
Weitere kulturelle Nutzungen und die Durchführung von Kulturveranstaltungen sind durch unseren Verein geplant. Im Juni 2009 fand das 1. Benefizkonzert mit Gunther Emmerlich und der Semper-House Band Dresden statt. Der Erlös wurde zu 100% für die im August 2007 begonnene Sanierung verwendet. Seit vergangenem Jahr ist der Klosterstollenanschnitt am 1. Advent ein weiteres Highlight unserer jährlichen Veranstaltungsreihe geworden.
Der Jakobspilgerweg von Leipzig nach Hof/Schwarzenbach an der Saale, der durch das wunderschöne Vogtland führt, verläuft auch durch das ehemalige Zisterziensernonnenkloster Frankenhausen. Am 14. Mai 2010 führte der Weg der Pilgerfreunde des Projektes Europa Compostela 2010 ebenfalls durch das Kloster Frankenhausen.

Warum wollen wir den Sternquell-Vereinsmeier gewinnen?

Unser Projekt „Umnutzung der leer stehenden ehemaligen Klosterschule als Vereinshaus“ ist in diesem Umfang außerordentlich und einzigartig in ganz Sachsen. Wir sind bisher der erste gemeinnützige Verein der für solch ein Projekt durch die Denkmalpflege und durch ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) unterstützt wird. Das zeichnet unseren Verein mit seinen engagierten Mitgliedern ganz besonders aus. Den Sternquell-Vereinsmeier zu gewinnen wäre für unsere Mitglieder Ansporn und Auszeichnung zugleich, um den auch oft schwierigen eingeschlagenen Weg unserer Initiative zu würdigen und weiterzuführen.

Dafür wollen wir das Preisgeld verwenden

Die sanierte Klosterschule, Teil des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Frankenhausen, soll wieder das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens im Ort werden. Sie soll das Kultur- und Vereinsleben in unserem ländlichen Raum verbessern und dadurch das Gemeinschaftsleben im Ortsteil Frankenhausen fördern und weiter ausbauen und natürlich als Kulturdenkmal den nachfolgenden Generationen erhalten werden. Die komplette Sanierung mit Innenausbau wird bis zur Fertigstellung Ende 2011 rund 615.000 Euro kosten, wovon wir ca. 50% Eigenmittel selbst aufbringen müssen. Durch Spenden und durch unsere Vereinsveranstaltungen am Kloster konnten seit 2007 ein großer Teil der Finanzierung abgesichert werden. Derzeit besteht jedoch noch eine Finanzierungslücke der Eigenmittel, die der Verein mit all seinen Kräften und Veranstaltungen schließen muss. Dafür würden wir gern das Preisgeld verwenden.

 
 
 

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