Zurück zur Vereinsübersicht Zurück Lieblingsverein

VSG Weißensand e.V.

1976 gegründet   •   55 Mitglieder   •   www.weissensand.de

Stimmen:   161

Unser Verein

VSG Weißensand e.V.

Entstehung des Sportlerheimes:

Schon in den 20er Jahren gab es in Weißensand eine aktive Sportbewegung. Als Vorsitzender war 1924 Edwin Kropf und ab 1927 Alfred Moch tätig. Auf Initiative des Arbeiter- Turn- und Sportvereines kam es 1928/29 zum Bau des Sportlerheimes. Emil Hoppe und Helmut Golle haben dabei vor allem die Zimmerarbeiten durchgeführt. 1933 wurde der Sportverein von den Nazis aufgelöst und die Sportanlagen der Schule zur Nutzung übergeben. Während des Krieges waren im Sportlerheim Kriegsgefangene untergebracht. Bis in die 50er Jahre ist das Sportlerheim für Sportarbeit und als Erntekindergarten genutzt worden. Am 21.10.1956 erfolgte die festliche Einweihung des Kindergartenanbaus. Der entstandene Kindergarten trug den Namen „Solidarität“. Im August 1982 begann der Umbau des Sportlerheimes und im September 1982 hat die Fa. Lange die bis dahin aus Holz bestehenden Außenwände mit Ziegeln hochgemauert. Nachdem im Januar 1983 in der Sitzung der Gemeindevertreter über die Fortführung der Bauarbeiten beraten wurde, kam es im Jahre 1984 zum Abschluß der Arbeiten. Nach der Wende sind die sanitären Anlagen sowie die Heizungsanlage erneuert worden. Der Kindergartenteil wird seit einigen Jahren als Depot von der Freiwilligen Feuerwehr Weißensand genutzt.

Fußball vor der VSG:
Nach Fertigstellungg des Sportplatzes, begann der Spielbetrieb im Fußball, zuerst unter Albert Schmalfuß als Sportgemeinschaft Weißensand - Schneidenbach, bis sich dann unter Albert Tröger die BSG Wismut Weißensand - Schneidenbach formierte, die auch Kindermannschaften im Spielbetrieb hatten. Unter der Patenschaft der LPG verwandelte sich der Schlackeplatz in einen Rasenplatz. Der Patenbetrieb Eltwerk Reichenbach errichtete sogar eine Flutlichtanlage. Aber wie die Zeit so spielt - die Spieler werden älter, es gibt berufliche und familiäre Einschnitte, so wurde der Spielbetrieb Ende der 60er Jahre eingestellt. Der Platz wurde zur Tierhaltung genutzt. Als die Heinsdorfer Fußballer wegen ihres Sportplatzbaus eine Ausweichmöglichkeit suchten, wurde das Gelände an der Autobahnbrücke wieder „entdeckt und geweckt“. Auf den Sportplatz kamen wieder Tore und die BSG Heinsdorf nutzte ihn für ihre Aufstiegsspiele in die Bezirksklasse. Die technische Basis für einen Neubeginn des Fußballes in Weißensand war gelegt. Von Zeit zu Zeit fanden sich einige Jugendliche und auch gestandene Fußballer ein, um dem runden Leder nachzujagen.

Volkssport:
Der Grundstein für den Aufbau einer Fußballmannschaft war gelegt. Es ging jetzt darum, einen regelmäßigen Trainings - und Spielbetrieb aufzubauen. Für die Zeit von 1976 bis 1979 liegen dafür aber wenige Aufzeichnungen vor. Es wurde gegen andere Freizeitmannschaften und die Betriebsmannschaften von Reichenbach, Lengenfeld und Greiz, mehr oder weniger erfolgreich gespielt. Ab 1980 wurden dann die Spiele mit Aufstellung und Spielberichten festgehalten. Zur gleichen Zeit begann die Teilnahme an der damaligen vom FDGB organisierten sogenannten Volkssportrunde. Es kam zu spannenden und harten Kämpfen, insbesondere mit der Mannschaft der Baumechanik Lengenfeld. 1988 gelang es, die Alten Herren der SG Reuth mit 3:0 zu schlagen und den Pokal als Sieger im Freizeit-und Erholungssport zu erringen. Gefürchtet war die VSG Weißensand aber auch als Pokalschreck. Höhepunkt dabei war wohl das Erreichen des Endspiels um den Traktorpokal in Irfersgrün und das Halbfinale des FDGB - Pokals. So wurde schon in den 80er Jahren der Weißensander Fußball an der Autobahnbrücke eine feste Größe im damaligen Kreis Reichenbach. Dies führte auch dazu, dass Fußballer aus der näheren Umgebung zu den Weißensandern stießen. Stellvertretend sei hier unser Ralf Zeitler genannt, der im Jahre 1985 den hiesigen Fußball entscheidend verstärkte.

Entstehung des Sportplatzes :
Wer Fußball spielen will braucht einen Sportplatz! Das müssen sich die Weißensander Bürger Anfang der 50er Jahre auch gedacht haben. Die Gelegenheit zum Bau eines Sportplatzes auf einer ehemaligen Rittergutswiese an der Autobahnbrücke ergab sich, als Weißensand 1951 zum „Dorf des Friedens“ gekürt wurde. Es entstand ein Schlackeplatz, der zur Namensgebung eingeweiht wurde, aber nicht mit einem Fußball, sondern die Handballfrauen aus Lengenfeld liefen zum ersten sportlichen Wettkampf auf.

Gründung der VSG:
Zum Sport gehört auch eine Organisation und das Erschließen von Förderquellen. Mit Unterstützung des DTSB - Kreisvorstandes und unter Mithilfe des SG - Chefs Harald Müller erfolgte am 15.12.1981 der Eintritt der Fußballer und Sportfrauen in die Sportorganisation DTSB. Ab März 1983 wurde der Spielbetrieb unter dem Namen? VSG Weißensand? bestritten. Schon früh wurde erkannt, wer gut spielen will, muß noch besser trainieren. So startete am 15.10.1983 das erste Trainingslager nach Ziegenrück. Bei allen Mitgereisten werden die Eindrücke von der Jugendherberge, auf dem Sportplatz und vom Museum wohl immer in Erinnerung bleiben.


Erstes Spiel:
Es waren am Ende die Feuerwehrleute, die den Grundstein der neuen Weißensander Fußball - Ära legten. Der nicht eingeweihte Zuschauer wird sich hier wundern. Am 1. Mai 1976 kam es zu einem Kräftemessen zwischen Feuerwehr und der Sektion Tischtennis der SG Weißensand, deren rühriger Chef Harald Müller dieses Vorhaben mit realisierte. Das Resultat des Spieles war ein 2:0 Erfolg der Feuerwehrmannen. Nach dem Spiel stand bei einigen Spielern fest, das muss wiederholt werden. Es war noch kein fester Verein, der daraus entstand, aber wir nehmen dieses Spiel als Grundsteinlegung für die später folgende VSG.

Die Sportfrauen:
Auch einige Weißensander Frauen wollten nicht zurückstehen und in ihrer Freizeit etwas Sport treiben. So fanden sich 16 Frauen im Jahre 1981 zusammen, um bei Gymnastik und Spiel fit zu bleiben. Zunächst traf man sich ganz spontan 1x wöchentlich in Trögers Weberei zur Gymnastikstunde. Dann unterstützte uns der DTSB und gemeinsam mit den Fußballern wurden wir Mitglieder des Deutschen Turn - und Sportbundes. Wir waren ja nun organisiert und nahmen auch die Möglichkeit wahr, an Lehrgängen für Gymnastik, Aerobic und für Übungsleiter teilzunehmen. Es wurde kein Leistungssport betrieben, auch hatten wir keine öffentlichen Auftritte, aber niemals fehlten die Gymnastikfrauen, wenn Sport und Vereine Hilfe und Unterstützung brauchten. So haben wir in den 20 Jahren unzählige Einsätze gehabt:
- ständiges Sauberhalten des Sportlerheimes
- Hilfe bei Dorffesten
- Gestaltung von Kindernachmittagen
- Unterstützung bei den traditionellen Herbstwanderungen
- Verpflegung und Versorgung bei den Fußball
- Heimspielen Seit einigen Jahren fahren wir jedes Jahr mit den Fußballern ins Trainingslager nach Rabenberg, dort ist unserem Tatendrang keine Grenze mehr gesetzt, wir schwimmen, machen Gymnastik, spielen Tischtennis, Squash und Volleyball, betätigen uns im Kraftraum, Kegeln, Rodeln und entspannen uns, am Abend sitzen wir dann gemütlich mit den Männern zusammen. Diese Tradition wollen wir auch in Zukunft beibehalten. 20 Jahre Gymnastik! Das klingt langweilig, aber unsere Aktivitäten sind keinesfalls langweilig. Es ist heute nicht mehr nur Gymnastik, sondern auch Tischtennis, Federball, 1x monatlich Kegeln, Dart, Aerobic und ganz neu Tae Boe. Einige von uns gehen auch regelmäßig in die Sauna. Bis heute haben wir unseren wöchentlichen Sportabend beibehalten, immer Montags ab 19.30 Uhr, es sind alle Interessentinnen recht herzlich eingeladen, es macht wirklich großen Spaß. Natürlich feiern wir auch ganz gerne z.B. Geburtstags - Weihnachts - oder Faschingsfeiern und ab und zu eine Tupperparty ist auch dabei. Heute sind wir 18 Frauen in unserer Gruppe. Es sind nicht nur Weißensanderinnen, sondern auch die Frauen unserer auswärtigen Fußballer dabei. Das Alter unserer Frauen liegt zwischen 17 und 63 Jahren.

Wandertage:
Parallel zur Entstehung der Frauengruppe ist die Idee geboren worden, eine Wanderung im Herbst für jedermann ins Leben zu rufen. Diese Wanderung hat jetzt schon Tradition in der VSG und wird bald zum 17. Male durchgeführt. Die Umgebung von Weißensand wurde dabei schon in jede Richtung erkundet, ob es nun geregnet hat oder die Sonne uns hold war. Mitgemacht hat wirklich jedermann, bis zu 4 Generationen mit Kind und Kegel waren dabei. Zwischen 50 und 120 Personen erfreuten sich in den meisten Fällen über ein kleines Picknick um Groß und Klein neue Kraft für den Rückweg zu verleihen.

Punktspiele:
Als 1991 klar gestellt war, dass ohne gültigen Spielerpass kein Spielbetrieb möglich ist, entschieden sich die Fußballer, nicht nur den Schritt zum Spielerausweis, sondern auch den Schritt in die Kreisklasse zu wagen. Am 05.09.1992 starteten wir in der 1. Kreisklasse mit einer 0:2 Niederlage in Coschütz, der erste Sieg in der 3. Runde auswärts mit 2:0 in Hauptmannsgrün, gegen die gleichen Gegner gelang erst wieder in der 16. Runde mit 2:1 der erste Heimsieg am 06.02.1993. In den ersten beiden Jahre blieb der große Erfolg schließlich aus, aber es muß überall Lehrgeld bezahlt werden. Mit der Saison 94/95 schlossen sich die Fußballkreise Auerbach und Reichenbach vollständig zusammen. Vorher wurde die Kreisliga in einer Klasse gespielt. Die 1. und 2. Kreisklasse ist nach den Ergebnissen in den einzelnen Staffeln zusammengestellt worden. Für Weißensand war dieses Jahr recht erfolgreich, wir schafften den 7. Platz. Allerdings mußten wir in die Relegation gegen die SV Wildenau, um die 1. Kreisklasse zu erreichen. Diese Spiele waren ein Fußballkrimi der besonderen Art. Nachdem das Heimspiel mit 0:2 verloren wurde, ist in Wildenau mit großem Kampfgeist ein 4:2 errungen worden, der den Einzug in die 1. Kreisklasse bedeutete

Die Jugendabteilung:
Eigentlich begann alles mit unserem "verrückten" Torhüter Bierbaum, der zuerst, unter tätiger Hilfe von Rene David, mit den Kindern zu trainieren begann. Daraus entstand 1993 eine Jugendabteilung unter Leitung von Thomas Rietsch. Das erste Spiel unserer Kids fand zum Dorffest 1993 statt und endete gegen Fortschritt Reichenbach mit einer 1:19-Niederlage. Schon damals waren dabei Thomas Umlauf, Benny Heilmann und Mike Günnel.
Die Personaldecke war jedoch dünn und man entschloss sich, eine Spielgemeinschaft mit der SG Pfaffengrün zu bilden, welche in abwechselnder Regie geführt wurde und die regelmäßig am Spielbetrieb der D-, C-, B- und A-Jugend teilnahm.
1995 übernahm Hans-Joachim Mocker die Jugendabteilung, der mit seinem PKW viele Kilometer "schrubbte", um die Jungs zu Training und Spielen zu bringen. Zu danken in dieser Zeit ist auch dem Pfaffengrüner Jugendtrainer Gerd Heckel. Mit Marco Schneider, Micheal Moch und Ronny Rose gelang bisher drei Spielern der Sprung in die Männermannschaften.

Eine Zäsur gab es mit Beginn der Saison 2002/2003. Unter der Regie von Jugendleiter Daniel Bienert und mit wesentlicher Unterstützung von Peter Müller sowie der Hilfe von Günther Sieber wurde eine eigene A-Jugend auf die Beine gestellt. Konzipiert war eine Spielgemeinschaft mit dem VfB Lengenfeld, die aber letztlich nicht so wie geplant zur Entfaltung kam. Zudem gab es in der Not auch personelle und spielerische Engpässe, trotzdem ließen sie dabei den Ortsrivalen SG Rotschau ( wurde zweimal „niedergerungen“) hinter sich.
Als einziger Spieler war Andre Pietzsch in allen (!) Spielen dabei. Den Torschützenpokal holte sich Andreas Pietzsch mit 7 Toren vor Andre Pietzsch mit 6 Toren und Björn Holz mit 3 Toren. Und wer die Vorbereitungsspiele auf die Saison 2003/2004 aufmerksam verfolgt hat, wird sehen, dass es ohne unsere "A" schon eng geworden wäre.
Ein Höhepunkt in der Jugendarbeit war auch das 3-tägige Trainingslager in Rabenberg, bei dem zum ersten Mal das neue Dress von Sponsor Obst- und Gemüsehandel Pocklitz übergestreift wurde und als Ansporn für die neue Saison lobte Wolfgang Pocklitz für jedes gewonnene Spiel 20 Eus aus.
Am Ende landeten unsere Jungs durch die Unterstützung der "stillen Reserve" der Weißensander mit 10 Punkten und 20 Toren auf dem 11. Tabellenplatz

Dorffeste:
Eine andere Tradition sind unsere Dorffeste. Vor 1990 wurden diese Feste unter der Verantwortung der jeweiligen Bürgermeister und ihrer Gemeindevertreter organisiert und durchgeführt, wesentlichen Anteil leisteten dabei immer auch Sportfreunde aus unserem Verein. Im Jahre 1992 entschied sich die VSG, ein größeres Fest in eigener Regie zu veranstalten. Es gab am Anfang einige Bedenken, ob der Verein allen anstehenden Anforderungen gerecht werden kann und ob das finanzielle Risiko überhaupt tragbar ist. Nachdem alle Bedenken über den Haufen geworfen und das Fest von 1993 ein Volltreffer war, findet in regelmäßigen Abständen neue Auflagen statt.

Dafür wollen wir das Preisgeld verwenden

Erhaltung der Frauensportgruppe und Renovierung der Sportplatzgebäudes

Jetzt bewerten


Das Voting ist seit dem 31.07.2012 beendet.
 
 
 

To view this page ensure that Adobe Flash Player version 10.1.0 or greater is installed.