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Christlicher Körperbehindertenverband e.V.

1991 gegründet   •   650 Mitglieder   •   www.ckv-sachsen-ev@t-online.de

Stimmen:   953

Unser Verein

Christlicher Körperbehindertenverband e.V.

Der Christliche Körperbehindertenverband Sachsen e.V. (CKV) ist ein Selbsthilfelandesverband von Menschen mit unterschiedlichen Körper- und Mehrfachbehinderungen, ihren Angehörigen und Freunden. Ein Bundesverband existiert nicht. Der CKV ist offen für alle, die Beratung und Begleitung bei Fragen zum Thema Behinderung und dem Umgang damit benötigen. Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit geschieht durch Flyer, Infomaterial, Infostände bei Veranstaltungen und Tagungen, durch die Vereinszeitung "Die Palme" oder Stellungnahmen zu geplanten Veränderungen und Entwicklungen. Der CKV will damit die Lobby von Menschen mit Handicap und ihre gleichberech-tigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft verbessern sowie verhindern, dass der Personen-kreis an den Rand gedrängt oder stigmatisiert wird. Das Anbieten von Bildungsmaßnahmen, auch für Persoen mit großem Hilfebedarf an Pflege und Assistenz, ist ein weiteres Ziel. Durch höhere Bildung sollen Menschen mit Behinderung ihre Kompetenzen verbessern und lernen, Erfordernisse sowie eigene Anliegen und Wünsche selbst umzu-setzen. Außerdem hat sich der CKV mit regionalen und landesweit tätigen Behindertenverbänden vernetzt, um gemeinsam Ziele umzusetzen.

Dafür wollen wir das Preisgeld verwenden

Im Frühjahr 2011 führte der CKV eine Veranstaltung für Mitglieder und Interessenten zum Umgang mit neuen Medien durch. In den Workshops formulierten Teilnehmer mit Behinderung den Wunsch, selbst eine eigene Internetseite erstellen zu können, um gerade im ländlichen Raum aus Mangel an Mobilität Kontakte pflegen zu können und am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu können. Der CKV nutzte dann die Chance, dass die Sächsische Medienanstalt in 2011 Fördermittel für Integrationsprojekte bereitstellte und erhielt für das Projekt "Online Tandem" befristet einen Zuschuss. In dem Projekt werden Menschen mit Behinderung allein oder in einer selbst gewähl-ten Gruppe jeweils von einem Medienprofi, der lediglich eine Aufwandsentschädigung erhält, begleitet. Inzwischen werden drei Teilprojekte umgesetzt. Einmal von zwei blinden Männer, die einen Ratgeber und Serviceangebot für Gastronomen erarbeiten. Sie helfen damit, interessierten Betreibern von Gaststätten behindertenfreund-liche und barrierefreie Angebote zu machen und z.B. eine Speisekarte in Blindenschrift anzu-bieten. Drei Teilnehmer mit Körperbehinderung aus dem Raum Chemnitz und Leipzig versuchen über ihre Internetseite "mit-geh-rollt" für kulturelle Veranstaltungen, wie z.B. Museums- oder Konzertbesuche, Personen mit und ohne Behinderung als Begleitpersonen zu finden. Dafür bieten sie die kostenfreie Nutzung auf einem Behindertenparkplatz oder die preisgünstigere Eintrittskarte an. Im dritten Projekt möchte eine körperlich schwerbehinderte junge Frau aus der Nähe von Plauen Mitbewohner für eine WG suchen, aber auch mit vielen Personen ins Gespräch kommen. Mit viel Energie- und Zeitaufwand haben die Projektteilnehmer sich gemüht. Am 4. Juli 2012 werden im Rahmen einer Tagung in Mittweida die Internetseiten freigeschaltet. Damit ist dann leider auch die Finanzierung beendet. Wir bemühen uns sehr, weitere Fördermöglichkeiten zu finden, damit es weiter gehen kann. Dafür soll das Preisgeld verwendet werden.

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Das Voting ist seit dem 31.07.2012 beendet.
 
 
 

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